Ein Ausschnitt der Schulwelt

Wenn man die Anforderungen an eine Datenbank direkt als Datenmodell aufschreiben will, wird dieses sehr schnell recht unübersichtlich. So könnte das Datenmodell für eine Schule einmal so aussehen:

Komplexes Datenmodell für eine Schule

Um das "Chaos" im Griff zu halten, muss man schrittweise vorgehen. Einige Dinge sind zudem in einem ersten Schritt nicht notwendig:

Wichtig ist zunächst, den Ausschnitt der realen Welt festzulegen, der auch im Datenmodell erfasst werden soll. Man spricht auch von der sog. modellierten "Miniwelt". Der Entwurf einer relationalen Datenbank erfolgt dann in zwei Schritten:

Modellierungsprozess

  1. Die Miniwelt wird abgegrenzt und für diese dann ein vereinfachtes konzeptionelles Modell entworfen. Wir verwenden zur Darstellung das sog. ER-Modell (Entity-Relationship-Modell). Auch andere Darstellungsformen (z.B. UML) sind möglich.
  2. Das ER-Modell wird in ein Datenmodell verwandelt. Dieser Schritt kann sogar automatisch erfolgen.

Statt einem relationalen Datenmodell könnte auch ein Modell für eine XML-basierte Datenbank oder eine objekt-relationale Datenbank entstehen. Vorteil der Vorgehensweise ist auch, dass das konzeptionelle Modell als Vorstufe nicht von dem endgültigen Ziel abhängt.

Aufgabe

Hier noch einmal die Beschreibung der Schuldatenbank. Welche Teile sollten in einem ersten Schritt für die Miniwelt nicht beachtet werden?

Die Schülerin Jana Türlich kommt neu in die Schule, zufällig erhält sie als Schülernummer eine "Schnapszahl" - 33333. Sie wird in die Klasse 7c aufgenommen, in die auch ihre Freundin Klara Fall geht. Der Klassenleiter Herr G. Lenk holt sie zusammen mit der Klassensprecherin Anna Konda am ersten Tag im Sekretariat ab. Der Sekretärin erklärt sie vorher ausführlich, dass ihre Hobbies Reiten und Lesen sind.

Justin Tim aus der 10b hat endlich seine Fächerwahl für die Oberstufe abgegeben. Jetzt kann der Oberstufenleiter Herr A. Kribich die Zuordnung der Schüler zu den Kursen fertig stellen. Aufgrund der hohen Schülerzahl gibt es jetzt doch einen zweiten Informatik-Leistungskurs, dem auch Justin und sein Freund Roy Bär angehören; Kursleiter wird Herr Kurt Zundklein. Außerdem hat Justin noch Mathematik bei Herrn Lenk und Englisch gewählt - er will unbedingt mit Conni Färe in die gleichen Kurse.

Lehrer Theo Retisch bietet eine Physik-AG an. Leider haben sich bisher nur drei Jungs (Atze Thon, Ernst Haft und Roy Bär) dafür angemeldet. Dafür ist die Linux-AG bei Herrn Zundklein schon übervoll.

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