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Fachkonzept - Kontrollstrukturen

Ablaufmodellierung mit Kontrollstrukturen

Wenn man kompliziertere Abläufe festlegen soll, dann ist es günstig, diese Abläufe mit festen Ablaufbausteinen - sogenannten Kontrollstrukturen - zu modellieren.

Kontrollstrukturen dienen dazu, die Reihenfolge der Abarbeitung von Anweisungen (eines Algorithmus / eines Programms) festzulegen.

In der imperativen Programmierung verwendet man zur Ablaufmodellierung die Kontrollstrukturen Sequenzbildung, Fallunterscheidung und Wiederholung. Diese können beliebig ineinandergeschachtelt werden.

Das Verfahren beim Zahlenraten lässt sich beispielsweise wie folgt mit den Kontrollstrukturen Sequenzbildung, Fallunterscheidung und Wiederholung modellieren:

Struktogramm

Neben Elementaranweisungen - das sind Anweisungen, die als Basisaktionen des Prozessors angesehen werden können wie Eingabe- und Ausgabeanweisungen sowie Zuweisungen - kommen hier Kontrollstrukturen zum Einsatz, um die Ablauflogik präzise festzulegen.

Der gesamte Ablauf ist eine Sequenz bestehend aus einer elementaren Anweisung, einer Wiederholungsanweisung und einer elementaren Anweisung. Die Wiederholung besteht aus einer Sequenz mit zwei elementaren Anweisungen und einer Fallunterscheidung.

Struktogramme

Kontrollstrukturen - als Bausteine zur Ablaufmodellierung - lassen sich sehr gut mit Struktogrammen - als einer Art Bildersprache - beschreiben.

Hier noch einmal die Struktogrammbausteine:

Anweisungssequenz:

Struktogramm Anweisungssequenz

Fallunterscheidung:

Struktogramm Fallunterscheidung Struktogramm Fallunterscheidung

Wiederholung:

Struktogramm Wiederholung

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