JOHNNY-Modellrechner

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Worum geht es?

JOHNNY-Screen[1]

Schraubt man einen Personal-Computer auf, so erkennt das geübte Auge zwar grob einige wichtige Bestandteile wie den Prozessor, den Speicher (RAM), Festplatten und ähnliches. Aber wie die Maschine tatsächlich arbeitet, davon bekommt man wenig mit: Wenn man den Rechner einschaltet, beginnt sich der CPU-Lüfter zu drehen, und vielleicht beginnen einige Leuchtdioden zu leuchten. Aber was eigentlich in den vielen schwarzen Kästchen passiert, ist nicht zu erkennen.

Trotzdem ist es wichtig, dass wir zumindest eine ungefähre Idee davon haben, was im Computer passiert und was ihn zu dem vielfältig verwendbaren Werkzeug macht, als das wir ihn kennen. Sonst bliebe der Computer für uns so etwas wie ein magischer Gegenstand. Wir werden also versuchen, den Computer zu "entzaubern". Da wir am echten Rechner nur sehr wenig über seine Funktion lernen können, verwenden wir ein Simulationsprogramm mit dem Namen "JOHNNY" (benannt nach dem Computer-Pionier John von Neumann, dem Freunde wegen seiner legendären Partys den Spitznamen "Good Time Johnny" gaben).

Wie geht es?

Viele der nächsten Seiten sind so gemacht, dass Du selbst Dinge mit Hilfe dieses Simulators herausfinden sollst. Es ist daher sehr wichtig, dass Dir der JOHNNY-Simulator beim Arbeiten tatsächlich auch zur Verfügung steht, sei es in der Schule oder zu Hause. Für manche Aufgaben gibt es dabei Lösungen. Diese sollen Dir als Kontrolle die Arbeit erleichtern. Es bringt Dir allerdings viel weniger, einfach die Lösung einer Aufgabe zu betrachten, als sich selbst um eine eigene Lösung zu bemühen, selbst wenn sie am Anfang vielleicht nicht ganz korrekt ist.


Hier lernst du ...

  1. ... wie heutige Rechner grundlegend aufgebaut sind.
  2. ... wie man den Modellrechner per Hand steuern kann.
  3. ... die Programmiersprache JOHNNY-Assembler.
  4. ... einfache Assemblerprogramme selbst zu entwerfen und zu testen.
  5. ... wie das Zusammenspiel zwischen Mikro- und Makrobefehlen funktioniert
  6. ... Mikroprogramme für eigene Makro-Befehle zu schreiben.

Quellen

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