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Fachkonzept: Was kannst du tun

Eine Möglichkeit etwas für die Umwelt zu tun ohne komplett auf das Internet zu verzichten ist, alternative Suchmaschinen zu nutzen. Es gibt aber noch viel mehr:

  • Nutze Suchmaschinen nur, wenn es du es auch wirklich brauchst:
    Wir benutzen Suchmaschinen häufig für Adressen, die wir eh kennen (z.B. youtube.de, instagram.com usw.). Statt Google – oder eine andere Suchmaschine – zu starten, kannst du die bekannten Adressen auch direkt eintippen oder sie als Lesezeichen speichern. Das spart eine Internetsuche und damit Energie.
  • Nutze Ad-Blocker, die verhindern, dass Werbung auf einer Internetseite angezeigt wird. Auch das spart Energie.
  • Schalte dein Wlan aus, wenn du das Haus verlässt:
    Ist das Wlan auf dem Smartphone ständig aktiviert, sucht dein Handy immer nach einer Verbindung, das kostet ganz schön viel Energie. Ist es aus, schonst du auch deinen Akku.
  • Schalte mobile Daten nur ein, wenn du gerade online sein musst. Es ist okay eine Nachricht auch mal später zu empfangen und nicht rund um die Uhr erreichbar zu sein. Besonders nachts braucht dein Smartphone nicht online zu sein – das ist auch gut für deine Gesundheit, wenn dein Smartphone direkt am Bett liegt.
  • Nutze Wlan statt mobile Daten, wenn du an einem Ort bist, wo Wlan angeboten wird. Das braucht weniger Energie.
  • Schaue dir Videos in geringerer Auflösung an – den Unterschied kann unser Auge oft kaum wahrnehmen.
  • Höre Musik ohne das Video laufen zu lassen, wenn du eh nicht hinschaust (d.h. z.B. über Musikanbieter wie spotify statt Videoplattformen wie youtube). Wird nur der Ton übertragen, spart das Daten und Energie. Noch besser: wenn du eh immer die gleiche Musik hörst, lade sie herunter und höre sie offline.
  • Nutze deine Geräte (Smartphone, PC, Laptop, Tablet, ...) so lange wie möglich. Jedes neue Gerät braucht Materialien, die aus der Umwelt entnommen werden müssen. Und auch die Entsorgung der Geräte ist oft ein Problem.
Und was auch hilft: Erzähle deinen Freunden, Freundinnen, Eltern, Verwandten und Großeltern von deinem neuen Wissen und bitte sie auch drauf zu achten, wie sie das Internet nutzen.

Aufgabe:

a) Außer Suchmaschinen gibt es auch für andere Anbieter sogenannte „grüne Alternativen“, z.B. für E-Mail-Anbieter, Grüne Apps oder Anbieter von Speicherplatz im Internet (sog. „Webhosting“). Welche Alternativen kannst du finden?

b) Welche weiteren Tipps zum „umweltfreundlicheren Internet“ kannst du finden?

c) Erstelle aus deinen Ergebnissen eine Präsentation, die du in der Klasse vorstellst oder schreibe dazu einen Artikel, der auf der Website der Schule veröffentlicht werden kann. Wenn ihr besonders viele Themen in der Klasse gefunden habt, teilt die Themen untereinander auf, sodass jede Gruppe über ein Thema schreibt.

Du kannst noch viel mehr tun um dein neues Wissen zu verbreiten – auch in der Schule. Schau mal in Kapitel 5 „Software und ihre Entwicklung“: Projektvorschlag: 3. Eigenes Projekt „Green IT in Schule“ starten.

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12.9.7
www.inf-schule.de/gesellschaft/umweltauswirkungen/was_kannst_du_tun
www.inf-schule.de/12.9.7

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