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Strukturierung – Wiederholte Vorgänge

Zielsetzung

In der Erkundung hast du ein konkretes, neues Problem gelöst. Jetzt geht es darum, die Details herauszuarbeiten, die dahinterstecken.

Strukturierung: Wiederholte Vorgänge

Hier hast du einen bestimmten Programmabschnitt so lange wiederholt, wie eine Bedingung erfüllt war. So eine Konstruktion nennt man Wiederholung oder while-Schleife und sie ist wie die Fallunterscheidung enorm wichtig. Der Abschnitt, der sich immer wiederholt, wird Schleifenrumpf genannt.

Aufgabe 1: Aufbau einer Schleife beschreiben

Den Aufbau einer Schleife in Python kann man so beschreiben:

[Anweisungssequenz 1]
while [Bedingung]:
    [Anweisungssequenz 2]
[Anweisungssequenz 3]

(a) Welche der drei Anweisungssequenzen ist der Schleifenrumpf?

(b) Erkläre, wann und wie oft die einzelnen Anweisungssequenzen ausgeführt werden.

Es hilft ggf., sich hier ein konkretes einfaches Programm vorzustellen. Also: Unter welchen Umständen und wann werden in diesem Programm die einzelnen Befehle ausgeführt? Beschreibe das erst konkret, also bezogen auf Kara und ein Blatt, und dann allgemein mit Begriffen wie „Bedingung“.

kara.move()
kara.move()
while kara.onLeaf():
    kara.removeLeaf()
    kara.move()
kara.putLeaf()
kara.turnRight()

Aufgabe 2: Flussdiagramme für Schleifen

Das folgende Flussdiagramm stellt den schematischen Aufbau einer Schleife dar.

(a) Ordne die drei Anweisungssequenzen im Flussdiagramm den drei Anweisungssequenzen aus Aufgabe 1 zu: Welches ist Anweisungssequenz 1, welches 2, welches 3?

(b) Erstelle zur Übung selbst ein Flussdiagramm zu einem Problem aus der Erkundung.

Aufbau eines Flussdiagramms

Aufgabe 3: Sonderfälle

Überlege dir: Wie oft wird ein Schleifenrumpf mindestens durchlaufen? Wie oft geschieht dies maximal? Diese Fragestellung wird in den Übungsaufgaben weiter vertieft.

Aufgabe 4: Ein Wissensspeicher für Wiederholungen

Halte das Gelernte in diesem Wissensspeicher fest.

Im Wissensspeicher soll übersichtlich und prägnant das neu Gelernte dokumentiert werden. Die vorgegebene Struktur auf dem Wissensspeicher soll sicherstellen, dass alles Wichtige festgehalten wird; so werden z.B. nicht nur Definitionen, sondern in der Regel auch Beispiele, Vernetzungen oder Konventionen gefordert. Der Wissensspeicher kann verwendet werden, um ein im Unterricht erstelltes Tafelbild einfacher ins Heft zu übertragen. Es ist mit ihm aber auch möglich, die Sicherung stärker schüler:innen-orientiert zu gestalten: Je nach Unterrichtsgestaltung können die Schüler:innen nach einer Erarbeitung und Besprechung den gesamten Wissensspeicher selbst ausfüllen (im Unterricht, ggf. auch in der Hausaufgabe) oder hierfür zusätzlich das Online-Schulbuch zu Hilfe nehmen.

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6.1.3.2
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