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Fachkonzept - Variable

Datenverwaltung mit Variablen

Variablen dienen in der Informatik dazu, Daten zu verwalten.

Eine Variable ist ein Name, der (in der Regel) mit einem Datenobjekt verknüpft ist.

Betrachte als Beispiel eine Situation, in der Daten über eine Preisberechnung verwaltet werden.

Variable Datenobjekt
listenpreis 80.0
pMwSt 19.0
mehrwertsteuer 15.2
endpreis 95.2

Hier wird u.a. die Variable mehrwertsteuer benutzt, um die Zahl 15.2 (als Datenobjekt) zu verwalten.

Als Wert einer Variablen wird das Datenobjekt angesehen, das von der Variablen verwaltet wird.

Variablenzustand

Ein Variablenzustand beschreibt die zu einem bestimmten Berechnungszeitpunkt vorliegenden Variablen mit den verwalteten Daten.

Variablenzustand: listenpreis -> 80.0; pMwSt -> 19.0; mehrwertsteuer -> 15.2; endpreis -> 95.2

Einen Variablenzustand kann man (wie oben) mit einer Tabelle darstellen. Gelegentlich nutzen wir auch die folgende textuelle Notation:

{listenpreis -> 80.0; pMwSt -> 19.0; mehrwertsteuer -> 15.2; endpreis -> 95.2}

Variablenbezeichner

Bei der Wahl der Variablenbezeichner (d.h. der Namen, die man den Variablen gibt) ist man recht flexibel. Die folgenden Regeln beschreiben die Bezeichnerwahl in Python.

Man darf Groß- und Kleinbuchstaben wie im Beispiel pMwSt verwenden. Beachte, dass Python zwischen Groß- und Kleinschreibung unterscheidet. Erlaubt sind auch Ziffern wie im Beispiel preis0, sie dürfen nur nicht am Anfang eines Namens stehen. Zudem darf man einen Unterstrich im Namen (auch am Anfang) verwenden - wie im Beispiel preis_mit_mehrwertsteuer. Weitere Sonderzeichen sind nicht erlaubt. Umlaute sind zwar erlaubt, sollte man aber vermeiden.

Bei der Wahl der Variablenbezeichner sollte man sprechende Namen benutzen. Das sind Namen, die möglichst gut erklären, welche Daten mit den Variablen verwaltet werden.

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6.3.2.1.2
www.inf-schule.de/imperative-programmierung/python/konzepte/variablen/konzept_variable
www.inf-schule.de/6.3.2.1.2

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