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Exkurs - Persönliche Daten im Internet

Mitmachweb

Das Internet als universelles Informationsmedium wurde recht früh so konzipiert, dass jeder es mitgestalten kann. Zu Beginn haben sich nur die Experten beteiligt, die ihre eigenen Webseiten erstellen und in das world wide web einstellen konnten. Mittlerweile wächst die Zahl der Mitgestalter durch vereinfachte Technologien und Werkzeuge rapide an. Blogs, Foren, Freunde-Netzwerke und Ähnliches bieten zahlreiche Möglichkeiten, eigene Beiträge ins Internet zu stellen. Vielfach werden dabei auch persönliche Daten preisgegeben. So werden private Fotos größeren Gemeinschaften zugänglich gemacht, Meinungen zu bestimmten Themen veröffentlicht oder Hobbies und Vorlieben bereitwillig mitgeteilt.

Auf den ersten Blick wirkt das alles eher harmlos. Das (fiktive) Bewerbungsgespräch im vorherigen Abschnitt zeigt aber bereits, wie solche persönlichen Daten auch ausgewertet werden können. Personalchefs starten erst einmal eine Internet-Recherche, bevor sie jemanden zu einem Bewerbungsgespräch einladen. Ganze Firmen spezialisieren sich heute darauf, die von den Nutzern freiwillig im Internet preisgegebene Daten für verschiedenste Zwecke auszuwerten. Vor allem die Werbebranche sieht hier ein großes Entwicklungspotenzial. Nie war es für sie leichter, an Daten zur gezielten Werbung heranzukommen.

Selbstverständlich kann jeder selbst entscheiden, welche Daten er / sie wo aktiv hinterlässt. Nur sollte man es nicht völlig unbedacht tun und mögliche Folgen bedenken. Handle also eher vorsichtig, wenn du zur Eingabe persönlicher Daten aufgefordert wirst.

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