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Fachkonzept Steuersignale

Ausführung von Maschinenprogrammen mit Steuersignalen

 

Steuersignale dienen dazu, Aktionen von Komponenten eines Rechners gezielt zu aktivieren und auch wieder zu deaktivieren.

So lassen sich mit Steuersignalen ...

  • Tore (lesend oder schreibend) öffnen und schließen.
    Beispiel:
    • Steuersignal 9 = 0 und Steuersignal 10 = 0: Das Tor des PC zum Adressbus ist geschlossen.
    • Steuersignal 9 = 0 und Steuersignal 10 = 1: Das Tor des PC zum Adressbus ist schreibend geöffnet.
    • Steuersignal 9 = 1 und Steuersignal 10 = 0: Das Tor des PC zum Adressbus ist lesend geöffnet.

    Entsprechendes gilt für die weiteren Tore:
    Für das Tor des Speichers zum Datenbus gilt: Steuersignal 3 = 1 öffnet es schreibend,
    Steuersignal 4 = 1 öffnet es lesend.
    Für das Tor des Akkus zum Datenbus gilt: Steuersignal 8 = 1 öffnet es schreibend,
    Steuersignal 7 = 1 öffnet es lesend.
    Das Tor vom IR zum Datenbus kann nur lesend geöffnet werden (mit Steuersignal 11 = 1).
    Das Tor vom IR zum Adressbus (und Steuerbus) kann nur schreibend geöffnet werden
    (mit Steuersignal 12 = 1).

  • Register inkrementieren oder dekrementieren.
    Beispiel:
    • Steuersignal 5 = 1: Der im Akku gespeicherte Wert wird inkrementiert.
    • Steuersignal 6 = 1: Der im Akku gespeicherte Wert wird dekrementiert.
  • die Eingänge logischer Gatter (AND/OR) gezielt mit Nullen oder Einsen belegen.
    Beispiel:
    • Steuersignal 13 = 1: Der Ausgang des OR-Gatters wird auf jeden Fall Eins und inkrementiert das PC-Register.
    • Steuersignal 14 = 1: Der Ausgang des AND-Gatters wird Eins, sofern auch eine Eins von der Nullentdeckungslogik kommt, und setzt gegebenenfalls den oberen Eingang des OR-Gatters auf Eins, das dann wiederum das PC-Register inkrementiert.

In der nachfolgenden Übersicht findest du die Zuordnung der Signalnummern zu den Schaltern:

Übersicht Steuersignale[1]

Quellen

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7.2.4.2.2
www.inf-schule.de/rechner/bonsai/cpu/steuerwerk/konzept_steuersignale

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