Fachkonzept - Computersystem

Hardware und Software

Zu einem Computersystem gehört Hardware und Software.

Dabei versteht man unter Software, die im Speicher abgelegten Daten. Dazu zählen insbesondere Computerprogramme, also Anweisungsfolgen in einer dem Computer verständlichen Sprache.

Unter der Hardware versteht man alle physischen Geräte eines Computers.

Hardware ist also alles, was man bei einem Computersystem konkret anfassen kann. Software hingegen kann man zunächst einmal nicht sehen, das sind die gespeicherten Programme und ihre Daten.

EVA-Prinzip

Sowohl Software als auch Hardware lässt sich mithilfe des EVA-Prinzips strukturieren.

Das EVA-Konzept steht für Eingabe - Verarbeitung - Ausgabe. Die Hardware kann man in Eingabegeräte, Ausgabegeräte (auch zusammengefasst als Peripherie), Geräte zur Datenverarbeitung und Geräte zur Datenspeicherung aufteilen.

Die Prozessoren sind die Geräte zur Datenverarbeitung. Zu den Eingabegeräten gehören natürlich die Maus und die Tastatur, aber auch etwa Mikrofone oder Scanner. Ausgabegeräte sind neben dem Monitor zum Beispiel Drucker oder Lautsprecher. Laufwerke oder Festplatten sind aus Sicht der Rechnerarchitektur externe Speicher und könnten als Ein- und Ausgabegeräte aufgefasst werden. Wir erfassen diese hier zur Vereinfachung jedoch zusammen mit dem Arbeitsspeicher in einer eigenen Kategorie Speicher. Auch in der Literatur findet man manchmal die Bezeichnung EVA(S)-Prinzip.

Schematische Darstellung der Architektur mit Eingabeeinheit, Verarbeitungseinheit,  Speichereinheit und Ausgabeeinheit[1]

Systemsoftware

Die Schnittstelle zwischen Hardware und Anwendungssoftware bildet die Systemsoftware, bestehend aus Firmware und Betriebssystem. Firmware ist die in den elektrischen Geräten direkt eingebettete Software, wie zum Beispiel das BIOS (Basic Input Output System) bei Personal Computern (PCs).

Unter Systemsoftware versteht man Programme, die unter Verwendung der Hardware, komplexere Dienstleistungen zur Verwaltung von Benutzern und zur Speicherung, Verarbeitung und Übertragung von Informationen anbieten.

Das Betriebssystem sollte zum Beispiel folgende Aufgaben erfüllen:

  • Speicherverwaltung, Bereitstellung eines Dateisystems
  • Steuerung der Ein-/Ausgabe-Schnittstellen (IO, input-output)
  • Kommunikation im Netzwerk
  • Laden und Starten von Anwendungsprogrammen, Abarbeitung von Prozessen, Vergabe von Rechenzeiten des Prozessors
  • Datensicherheit gewährleisten, z. B. durch Benutzerkonten
  • Bereitstellung einer graphischen Benutzeroberfläche (GUI)

Quellen

X

Fehler melden

X

Suche